Infos über Udler

Dorfentwicklung in Udler

Udler, früher auch „Odeler“ und „Oudler“, gehörte seit 1357 zum Kurtrierischen Amt Daun. Nach der Übernahme des Rheinlandes durch Preußen, zu dem Udler damals zählte, kam der Ort 1815/1816 zu dem neu gebildeten Kreis Daun und gehörte zur Bürgermeisterei Gillenfeld. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte der Ort 188 Einwohner, die in 33 Häusern lebten.

Die Ortsgemeinde Udler hat sich in den letzen Jahrzehnten von einer stark landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer Wohngemeinde entwickelt.

Seit 1991 verfügt die Ortsgemeinde über ein Dorferneuerungskonzept.
Der alte Ortskern entwickelte sich entlang der Hauptstraße. Bereits seit 1950 entstanden erste Bauten an der „Bergstraße“ / „Schalkenmehrener Straße“. In den 70er/80er Jahren erfolgte eine weitere Bebauung der „Bergstraße“ und „An der Sang“, in den 90er Jahren „Auf dem Flur“. Seit dem Jahre 2000 hat sich die Bauentwicklung im Neubaugebiet „Sangenweg“ fortgesetzt. Eine Erweiterung ist seit 2022 für den Bereich „Auf der Schlöhenheck“ in Planung.

Zahlen und Fakten über Udler

Stand 2024

Zweispaltige Tabelle
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis:Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe:420 m ü. NN
Fläche:6,3 km²
Einwohner: 287 (30. Jun. 2024)
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 06573
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 074
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29, 54550 Daun
Webpräsenz: www.udler.de

Das Gemeindewappen

Die Einführung des Wappens wurde am 18.07.1988 vom Ortsgemeinderat Udler beschlossen und am 13.09.1988 von der Bezirksregierung Trier genehmigt.


Erklärung:

Das rote Balkenkreuz auf dem silbernen Grund weist darauf hin, dass Udler seit ca. 1360 zum kurtrierischen Amt Daun gehörte. Die blaue Farbe im unteren Teil steht für den „Sangweiher“, einem ehemaligen kurfürstlichen Fischweiher in der Gemarkung Udler.

Die Taube ist Symbol für das so genannte „Taubenlehen“. Im Jahre 1522 begab sich Ewerhard von Udler, der mehr als 30 Jahre von einer Gichtkrankheit befallen war, mit einem Wagen zur Salvatorkirche nach Prüm und wurde von seiner Krankheit geheilt. Zum Dank versprach er der Salvatorkirche jährlich zwei Tauben zu stiften. Später ging dieses Versprechen auf die Gemeinde Udler über, die nachweislich noch 1792 diese Stiftung in Form von Geld erfüllte.

Der Stein, auf dem die Taube steht, soll auf den Ortspatron, den Heiligen Stephanus, hinweisen, den ersten Märtyrer der Kirche, welcher gesteinigt wurde.