Freizeit & Natur

Der Sangweiher

Die Geschichte des Sangweihers führt ins Mittelalter zurück. Als Fischweiher angelegt und genutzt, gehört er 1346 mit einem Gehöft den Dauner Grafen, ab 1665 den Trierer Kurfürsten. 1774 ergibt eine Vermessung eine Wasserfläche von 30 Morgen = rd. 113.500 qm. Die spätere landwirtschaftliche Nutzung, nach der Anlage von Entwässerungsgräben, prägt das Bild des Sangweihers bis ins letzte Jahrzehnt. Infolge der weitgehenden Trockenlegung wurde die Bedeutung des Gebietes für die Pflanzen- und Tierwelt erheblich entwertet. Auf Grund der erkennbaren potentiellen Bedeutung für die Natur setzten zu Beginn der 80er Jahre Bemühungen ein, an dieser Stelle ein Naturschutzgebiet einzurichten.

Chronik der Errichtung des Naturschutzgebietes

  • 1981 Beginn des Flächenerwerbs durch den Naturschutzbund Deutschland (NABU)
  • 1983 Ausweisung des Gebietes als Naturschutzgebiet
  • 1984 Fortführung des Geländeerwerbs durch den Kreis Daun im Rahmen des Bundes-Maarprogramms, ca. 16 ha
  • 1986/87 Durchführung von Gestaltungsmaßnahmen
  • 1991 Errichtung eines Beobachtungsstandes durch die NABU-Gruppe Daun
  • 2006 Errichtung eines Aussichtsturmes aus dem Förderprogramm „LEADER +“

Bedeutung für die Pflanzen- und Tierwelt:

  • Brutgebiet zahlreicher Vogelarten
  • Nahrungsgebiet vieler Vogelarten
  • Rastgebiet für Zugvögel
  • Teil- bzw. Ganzjahreslebensraum für viele Amphibien, Reptilien, Libellenarten und seltene Pflanzenarten

Tourismus

Durch den Umbau der stillgelegten Bahnstrecke zum Maare-Mosel-Radweg spielt der Tourismus eine imme wichtigere Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung der Ortsgemeinde.

Neben dem genannten Maare-Mosel-Radweg stehen dem Besucher gut ausgeschilderte Wanderwege zur Verfügung, über welche man die umliegenden Maare und Naturschutzgebiete mit ihrer vielseitigen und farbenprächtigen Pflanzen- und Vogelwelt erkunden kann (www.vulkaneifel.de). Durch den Vulkanbikemarathon (www.vulkanbike.de) hat die Umgebung in den letzten Jahren für den Radsport und speziell für Mountainbiker immer mehr an Bedeutung gewonnen. Doch nicht nur Wanderer oder Radfahrer kommen in der Region um Udler auf ihre Kosten sondern auch Jogger und Nordic Walker finden auf der 200 km ausgeschilderten Wegstrecke ein breit gefächertes Angebot an Lauf und Walkingstrecken.
Unter dem folgenden Link können Sie sich alle HeimatSpuren bei uns im GesundLand Vulkaneifel anschauen.
( www.gesundland-vulkaneifel.de/wandern/heimatspuren)

Die „Wanderfreunde Udler“ treffen sich jeden ersten Sonntag im Monat zu einer Wanderung. Udlerer, nicht-Udlerer und Urlauber sind herzlich Willkommen, ebenso Hunde. In der Regel (sofern keine Einkehr geplant ist) ist keine Anmeldung erforderlich. Wer kütt, der kütt.
Es gibt eine WhatsApp-Gruppe, in der über die Wanderungen informiert wird. Weitere Infos gibt es bei Ute Diederichs unter der Mobilnummer: +49 157 8155 0939 (gerne eine Nachricht per WhatsApp).

Den Urlaubern stehen Ferienhäuser und Ferienwohnungen in ruhiger und erholsamer Lage zur Verfügung.

Infos zu den Ferienwohnungen und Häusern gibt´s hier:

Top Wanderwege im GesundLand Vulkaneifel